Erstmal vorab. Man kann kein Spiel subjektiv bewerten. Was der eine an einem Spiel liebt, bringt die andere dazu das Spiel nie wieder anzufassen.
Dieses Review enthält kleine Spoiler, also lest nicht weiter, wenn euch das stört. Aber nun zur Sache:

Grafik

Über die Grafik scheiden sich die Geister. Einige finden sie großartig, Andere absolut schrecklich. Und ganz ehrlich: Ich kann beide Seiten verstehen. Einerseits ist sie natürlich für manche aufgrund des einfachen Pixellooks nostalgisch. Andererseits ist sie aufgrund der geringen Farbpalette sehr eintönig. Allerdings sind sich alle einig: der Look ist absolut einzigartig. Ob das gut ist oder nicht, ist Ansichtssache.

Story

Die Story ist im Groben sehr stumpf. Man schlüpft in die Rolle eines Menschenkindes namens Frisk (Name individuell änderbar). Diese fällt eines Tages aufgrund eines Unfalls ind die Unterwelt. Dort wird sie von einem freundlichen Monster namens Toriel aufgenommen und vorerst versorgt. Sie erklärt einem was man erledigen muss, um wieder an die Oberfläche zu gelangen. Dafür muss sie auf ihrem Weg einige Monster, welche die Bewohner der Unterwelt sind, herausfordern.

Gameplay

Das Gameplay des Spiels ist teils sehr einzigartig. Man läuft durch eine 2D-Welt und wird von Gegnern herausgefordert, eben genau so wie es für ein klassisches JRPG üblich ist. Doch die Kämpfe sind grundlegend anders. Man kann die Monster normal bekämpfen, wodurch man Erfahrungspunkte und Geld bekommt. Man kann allerdings auch mit ihnen reden und verschonen, wodurch man zwar auch Geld, allerdings keine Erfahrung bekommt und somit nicht stärker wird. Ob man die Gegner bekämpft oder nicht, hat letztendlich Einfluss auf den Ausgang des Spiels.

Figuren

Das Spiel strotzt nur so vor interessanten Charakteren. Nehmen wir als Beispiel den bekanntesten aus dem Spiel, welcher mittlerweile ein Meme im sogenannten Neuland Internet geworden ist. Die Rede ist von Sans, einem Skelett-Jungen, welcher sich im Laufe der Geschichte immer mehr mit Frisk andreundet nur um dann, je nachdem wie man sich entscheidet das Spiel zu spielen, eine dunkle Wendung zu nehmen. Mehr darüber will ich hier an der Stelle nicht verraten.

Fazit

Als Fazit kann man sagen, dass das Spiel irgendwie seltsam und gewöhnungsbedürftig, aber wirklich absolut spielenswert ist. Vor allem wenn Spieler sowieso JRPGS und Rollenspiele mögen und nicht unbedingt auf bildgewaltige Grafikmeisterwerke stehen, werden sie mit Undertale ganz sicher auf ihre Kosten kommen.

Von Richard

80% Winrate auf Nocturne. SCHMECKT!!