Die Rheinkrake – Ein Weg den Rhein sauberer zu machen

JEDEN TAG SCHWIMMT IM
RHEIN EINE TONNE MÜLL
IN DIE NORDSEE!

Das steht auf der Website der Rheinkrake und das muss sich ändern, aber was ist die Rheinkrake?

Die Rheinkrake ist eine Müllfalle. Das heißt, sie fängt Müll im Rhein ab, damit dieser nicht in´s Meer gelangt. Ich war dort, um zu helfen und ein bisschen mehr zu erfahren.

Die Rheinkrake ist ein blau-türkisenes Metallfloß. In der Mitte befinden sich zwei Fangkörbe, also zwei Stahlkörbe, die zur Strömung hin offen sind. Die Körbe sind voreinander platziert. Der hintere Korb hat feinere Maschen als der vordere, damit der feinere Müll auch herausgefiltert wird. Auch Mikroplastik wird von der Müllkrake herausgefiltert, obwohl die Maschen mehrere Zentimeter breit sind. Das ist so, weil neben etwas Plastik auch hauptsächlich Treibholz in der Mülfalle landet. Durch das Treibholz verringert sich der Durchmesser der Löcher. Leider kann das Team der Rheinkrake das Mikroplastik nicht aus dem Treibholz heraussortieren, weil dazu ein Kranschiff benötigt werden würde, um die Körbe aus dem Wasser zu heben, was der Rheinkrake aber leider nicht zur Verfügung steht. So muss das Mikroplastik leider wieder mit dem Treibholz ins Wasser geworfen werden. Alle zwei Wochen wird die Müllfalle geleert. Nachdem der Müll dann zur anderen Rheinseite auf einem dem Team zur Verfügung gestellten Parkplatz gebracht wird, muss er sortiert und dokumentiert werden. Um alle Informationen festzuhalten, wird eine extra für diesen Zweck entwickelte App verwendet. Der Müll wird nach Material, Verwendung, Göße und Gewicht sortiert. Die so gewonnenen Daten werden verwendet, um die Forschung zu unterstützen.

Es heißt übrigens Krake, weil es eine Abkürzung für Kölner-Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit.

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